Eingabe

ks

=

m

Ergebnis

kSt

=

m1/3/s

FORMELN

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Information

Die o. g. Gleichung (1) ist ein weit verbreiteter Ansatz von Meyer-Peter und Müller [1] zur Umrechnung von ks und kSt-Werten.  Die Anwendung wird für große Fließtiefen und breite Gerinnequerschnitte empfohlen, was darin begründet liegt, dass die äquivalente Sandrauheit eine absolute Größe darstellt, der Stricklerbeiwert jedoch Fließtiefenabhängig ist und auch der Einfluss von ungleichmäßigen Rauheitsstrukturen im Querschnitt weitgehend verringert werden sollte [2].

Die äquivalente Sandrauheit kann aus der Kornverteilungskurve des Sohlsubstrats ermittelt werden, wobei bei sandigen und kiesigen Böden ks mit d90 gleichgesetzt wird.

Andere Autoren geben für den Zähler der o. g. Gleichung Werte zwischen 21 bis 26 an und setzen für ks verschiedene maßgebende Korngrößen ein (d50 bis d90). Eine Übersicht sowie Empfehlungen für die praktische Anwendung sind z. B. in [3] enthalten.

Referenzen

  • E. Meyer-Peter, R. Müller: Eine Formel zur Berechnung des Geschiebetriebs. Schweizerische Bauzeitung, 67. Jahrgang, Nr. 3. 1949, S. 29-32.
  • Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (Hrsg.): Hydraulik naturnaher Fließgewässer, Teil 3 - Rauheits- und Widerstandsbeiwerte für Fließgewässer in Baden-Württemberg. Karlsruhe 2003.
  • DWA-M 509: Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V., Hennef 2014.