Eingabe

rD,n

=

l/(s⋅ha)

i

Die Regenspende mit der Dauer D und der Jährlichkeit n kann den KOSTRA-Starkniederschlagsdaten des Deutschen Wetterdienstes entnommen werden. Die Regendauer ist dabei entsprechend der Konzentrationszeit zu wählen. 

ψ

=

-

i

Informationen zum Abflussbeiwert können dieser Seite entnommen werden

AE

=

ha

i

Für eine Umrechnung zwischen den Flächeneinheiten wird auf diese Seite verwiesen.

Ergebnis

Q

=

l/s

FORMELN

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Information

Das Zeitbeiwertverfahren ist das am häufigsten verwendete Fließzeitverfahren zur Ermittlung des Scheitelabflusses von einer gleichmäßig überregneten Fläche mit einer konstanten Regenspende und einem konstanten Abflussbeiwert.  Im englischsprachigen Raum wird das Verfahren als "rational formula" oder "rational method"  (Verhältnismethode) bezeichnet. 

Die Bezeichnung "Zeitbeiwertverfahren" entstammt aus früheren Zeiten, als die Regenspende rD,n aus dem Produkt einer Bezugsregenspende und eines Zeitbeiwertes φ (nach Reinhold) für eine bestimmte Regendauer D und Regenhäufigkeit n berechnet wurde. Inzwischen werden meistens die regionalisierten Starkniederschlagsauswertungen des Deutschen Wetterdienstes (Kostra-Atlas) oder andere Niederschlagsauswertungen aus örtlich gewonnenen Daten verwendet.

Bei den Fließzeitverfahren wird davon ausgegangen, dass die maßgebende Regendauer der Fließzeit im betrachteten Einzugsgebiet entspricht. Diese Zeit wird auch als Konzentrationszeit bezeichnet und kann auf dieser Seite berechnet werden.

Referenzen

  • DWA-A 118: Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. , Hennef 2006.
  • H. Bartels, G. Malitz, S. Asmus, F.M. Albrecht, B. Dietzer, T. Günther, H. Ertel: Starkniederschlagshöhen für Deutschland, KOSTRA. Deutscher Wetterdienst – Hydrometeorologie, Offenbach 1997.